Heiligenborn
Wo der Rehbach, nachdem er die Hochfläche des Westerwaldes verlassen
hat, sich noch einmal tief in das Gelände einschneidet, liegt 800 - 900
m abseits vom Bachlauf an einem Südhang Heiligenborn.
Das Dorf ist
nach Norden und Nordwesten durch Berg und Wald geschützt und man kann
sicher sagen, dass in keinem unserer Ortsteile der Frühling früher
einkehrt als in Heiligenborn. Der Name deutet auf einen heiligen oder
heilkräftigen Brunnen hin. Die "Heilige Elisabeth", die Gemahlin des
Landgrafen von Thüringen, die von 1207 bis 1231 lebte und in Marburg
starb, soll bei einer ihrer Fahrten hier abgestiegen und das Wasser
getrunken haben. Sie erfuhr die Heilung eines Leidens. Eine historische
Bestätigung hierfür gibt es allerdings nicht.



