Driedorf

Evangelische Kirche in Driedorf

Driedorf selbst erhielt schon 1305 das Stadtrecht wegen seiner Eigenschaft als Verkehrsknotenpunkt. Die Stadtrechte mussten die Driedorfer Ende des 19. Jahrhunderts im Zuge der preußischen Gemeindeordnung wieder abgeben. Der Knotenpunkt Driedorf musste durch Mauern geschützt werden und auch die beiden Burgen, deren Reste wir noch vorfinden, dienten diesem Schutz.

Driedorf besaß als erster unserer Ortsteile eine Schule. Wahrscheinlich schon seit den Zeiten der Reformation, vielleicht sogar einmal eine Lateinschule.

Nach zwei großen Bränden (1635 und 1672) brannte Driedorf 1819 wieder mit 196 Gebäuden und der Pfarrkirche total ab. Das alte Driedorf lag ausschließlich auf der linken Seite, der Nordseite, des Rehbachs. Längst ist der Bach überschritten und das Dorf wächst an den es umgebenden Höhen empor.

Die in den Jahren 1822 bis 1827 im klassizistischen Stil erbaute Evangelische Kirche kennzeichnet den historischen Ortskern Driedorfs.