Der Energie-Lehrpfad Wasser, Wind und Sonne

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... wo Marmor, Stein und Eisen spricht …
... und der Ton die Musik macht.

Georoute
Energie-Lehrpfad „Wasser, Wind und Sonne“

... wie die Natur uns Energie bringt ...

Information zum Energie-Lehrpfad

Streckenlänge ca. 20 km
Reine Gehzeit ca. 4 – 5 Stunden

Der Energie-Lehrpfad

Der Energie-Lehrpfad „Wasser, Wind und Sonne“ verläuft durch das Rehbachtal von der Krombachtalsperre bis nach Herborn zum Busbahnhof. Es besteht von beiden Seiten eine Busverbindung zurück zum jeweiligen Startpunkt.

Erarbeitet wurde der Energie-Lehrpfad vom Ehrenbürger aus Driedorf Bruno Weil. Die Umsetzung wurde realisiert durch die Gemeinde Driedorf und der Stadt Herborn.

Genießen sie die wunderschöne Natur, durchqueren sie Wälder und Wiesen mit weiten Aussichten. Erfahren Sie auf den zahlreichen Informationstafeln viele Details zur Energie-gewinnung aus natürlichen Ressourcen. Der Energie-Lehrpfad bietet sich an als ein besonderer Freizeittipp für einen erlebnisreichen Tagesausflug.

Wasser

Wasserkraft im Westerwald

Wer an Wasserkraft denkt, verbindet dies meist mit Skandinavien oder den Alpen mit ihren reißenden Gebirgsflüssen. Mehr als beschaulich ist dagegen der Rehbach, ein Zufluss der Dill, der sich von der Krombachtalsperre über 17 km abwärts ins Dilltal schlängelt. Gerade einmal 250 Liter Wasser pro Sekunde führt er im jährlichen Durchschnitt.

Ein „Ökostrom-Pionier“ im Westerwald war der Unter-nehmer Emil Wilhelm Langenbach. 1924 ließ er in Guntersdorf ein Wasserkraftwerk bauen, um sein Klein-eisenwerk mit Strom zu versorgen. Daraus ist eine Kette von fünf kleinen Wasserkraftwerken mit einer Leistung von insgesamt 2.955 Kilowatt entstanden, die zu Spitzenzeiten ins Stromnetz einspeisen. Durchschnittlich fünf Millionen Kilowattstunden Strom werden jährlich aus der Wasserkraft des Rehbaches erzeugt, das spart mehr als 2.000 Tonnen Kohlendioxidemissionen ein.

Weil das Wasser des Rehbaches in den Talsperren „gespeichert“ werden kann, muss man den Strom nicht erzeugen, wenn gerade Wasser anfällt, sondern kann ihn dann erzeugen, wenn es auch Bedarf gibt – anders ist es bei der Erzeugung von Energie durch Windkraft und Photovoltaik.     

Bereits seit dem Jahr 1924 liefern die Maschinen im ältesten Kraftwerk Guntersdorf „Ökostrom“ aus Wasserkraft. Bis 1935 kamen die Anlagen in Heiligenborn, Merkenbach und Driedorf hinzu. Die Turbinen und Generatoren dieser historischen Wasserkraftwerke sind weitgehend noch im Originalzustand in Funktion.

Wind

Windenergie im Westerwald

Der Wind wird schon seit Uhrzeiten vom Menschen als Antriebskraft wie zum Beispiel für Getreidemühlen und Schöpfräder genutzt. In Deutschland begann die Zeit der modernen Windenergienutzung um Strom zu erzeugen erst Mitte der 1980er-Jahre, da abzusehen war, dass die Brennstoffe wie Öl und Gas in der Zukunft knapp werden.

Hier im Hessischen Westerwald kann die Windkraft ideal für die Energieerzeugung genutzt werden.

Sonne

Sonnenenergie im Westerwald

Sehr lange schon setzt man in unserer Heimat auf die Nutzung von Sonnenenergie. Die Anlagen befinden sich auf vielen privaten und öffentlichen Gebäuden sowie im ca.10,7 ha großen Solarpark Driedorf.

Die Sonnenkraft ist groß und kann mit Hilfe von Solaranlagen mit dem heutigen Stand der Technik effektiv in Strom umgewandelt werden.

QR-Code für den Energie-Lehrpfad

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