Bericht des Bürgermeisters in der Gemeindevertretersitzung am 25. Januar 2011 im DGH Seilhofen

Bürgermeister Dirk Hard, Gemeinde Driedorf

Bürgermeister Hardt berichtete darüber, dass ein nochmaliger Widerruf gegenüber dem Vertreter der Firma NORMA bezüglich der Ansiedlung eines Marktes (Normamarkt)  Am Hohen Rain erfolgen musste, da der Vertrag durch einen über den Tod hinaus Bevollmächtigten am 08.12.2010 in Berlin nachträglich genehmigt wurde. Die nochmalige Widerrufserklärung war deswegen notwendig geworden, da der zuerst versandte Widerruf bereits im November 2010 zugestellt worden ist. Nunmehr geht Bürgermeister Hardt davon aus, dass – sollte kein Bauantrag in rechtsgültiger Form durch die Firma NORMA gegenüber dem Bauamt des Lahn-Dill-Kreises vorgelegt worden sein – der Vertrag zum 31.01.2011 mit der Firma NORMA bzw. dessen Vertreter beendet ist. Danach wäre das Gelände Am Hohen Rain für eine Vermarktung an weitere Dritte wieder frei.

Bürgermeister Hardt bedankte sich für den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren Driedorf, Mademühlen und Münchhausen, die am Sonntag, 19.12.2010 nachmittags bei starkem Schneefall die Dächer des kommunalen Kindergartens und des Bürgerhauses in Driedorf sowie das Dach des Dorfgemeinschaftshauses in Seilhofen räumten. Dies war deswegen notwendig, da die Schneelast so hoch war, dass die Dächer hätten einstürzen können.

Bürgermeister Hardt berichtete über die Ereignisse rund um die Eisbahn, die vor dem Rathaus angelegt worden ist. Besonderen Dank und ein besonderes Lob verteilte Bürgermeister Hardt an die Mitarbeiter des Bauhofes Herrn Diebel, Herrn Merkelbach und Herrn Hudel, die sich mit viel Engagement für die Umsetzung der Eisbahn eingesetzt hatten. Ebenso dankte Bürgermeister Hardt den Herren Theis, Grün und Klaas für Ihren spontanen freiwilligen Einsatz die Eisbahn herrichten zu können.
Bürgermeister Hardt wies auf die werbewirksame Berichterstattung über FFH und RTL hin und dankte den Mitbürgerinnen und Mitbürgern die sich spontan vor dem Rathaus eingefunden hatten.
Des weiteren dankte Bürgermeister Hardt der Firma Günther Tore für das unentgeltliche zur Verfügung stellen von zwei Verkaufsbuden. Diese wurden teilweise durch unsere Vereine für Verkaufsaktivitäten rund um die Eisbahn genutzt. Leider spielte das Wetter nicht so mit, dass die Eisbahn lange in Betrieb genommen werden konnte.

Bürgermeister Hardt berichtete, dass er am 07.01.2011 im Ortsbeirat Mademühlen den ebenfalls eingeladenen Mademühlener Vereinen das Dorfgemeinschaftshaus Mademühlen nebst Kindergartengebäude zur Übernahme angeboten hat. Bisher hat sich ein Verein dazu bereit erklärt in Vertragsverhandlungen mit der Gemeinde einzutreten. Bürgermeister Hardt stellte die Überlegung dahingehend dar, dass der Kindergarten dann langfristig durch die Gemeinde zurückgemietet werden soll, um den Kindergartenstandort Mademühlen langfristig zu sichern. In diesem Zusammenhang wies Bürgermeister Hardt auch daraufhin, dass bezüglich der weiteren Kindergartenentwicklung insbesondere der Entwicklung in der 0 – 3 jährigen Betreuung die Möglichkeit ins Auge gefasst worden ist, dass dies bei dem Neubau des Haus des Lebens mit verwirklicht werden kann und dort Räume ebenfalls durch die Gemeinde für den Kindergarten angemietet werden könnten. Bürgermeister Hardt wies in diesem Zusammenhang ausdrücklich auf die Kosteneinsparungsmöglichkeit im Vergleich zur Realisierung eines Neubaues hin.

Am 25. Mai 2011 soll ein Benefizkonzert zu Gunsten von Cassandra Witwar und anderen sozialen Einrichtung in unserer Gemeinde in der Großsporthalle stattfinden. Das Heeresmusikkorps Koblenz wird unentgeltlich für diese guten Zwecke spielen.

Aus dem Bereich der Feuerwehren berichtete Bürgermeister Hardt von zwei Kaminbränden, die sich in Waldaubach und Driedorf ereigneten.

Im Januar empfing Bürgermeister Hardt drei 3. Klassen der Westerwaldschule, die sich über die Arbeit der Gemeinde und des Bürgermeisters informierten.

Bürgermeister Hardt berichtete zudem, dass er die Rettungswache des DRK besucht hat. Mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des DRK informierte er sich über die geleisteten Einsatzstunden. Das DRK hob lobend die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Driedorf hervor und bedankte sich insbesondere bei den Mitarbeitern des Bauhofes für die im Winter durchgeführte Räumung der Einfahrt des Rettungsfahrzeuges.

Bürgermeister Hardt ging in seinem Bericht sodann auf die Problematik hinsichtlich der Abholung des Hausmülls zwischen den Jahren an der Krombach ein und berichtete ebenfalls darüber, dass er eine kurzfristige und schnelle Lösung hinsichtlich der Abfuhr des Sperrmülls Anfang Januar 2011 erreichen konnte. Bürgermeister Hardt bezeichnete es als unhaltbare Zustände, dass der Sperrmüll über ein so langen Zeitraum nicht abgeholt wurde und dass es durch das Abfuhrunternehmen  Fehr beabsichtigt war den Sperrmüll erst im März 2011 abzuholen. Hier intervenierte der Bürgermeister bei dem zuständigen Mitarbeiter des Lahn-Dill-Kreises und den Abfuhrbetrieben mit dem Ergebnis, dass die Abfuhr Anfang Januar durchgeführt werden konnte.

Die erste Bürgersprechstunde fand am Montag,  24.01.2011 in der Zeit von  15:30 Uhr bis 17:00 Uhr im Rathaus statt. Diese wurde von mehreren Bürgern angenommen.

Bürgermeister Hardt wies daraufhin, dass Frau Renate Gabriel seit 15.12.2010 die vakante Stelle auf der Kasse eingenommen hat. Ebenso freute sich Bürgermeister Hardt darüber, dass Herr Georg als Kassenmitarbeiter seit Januar 2011 – nach längerer krankheitsbedingter Abwesenheit – in das Berufsleben wieder eingegliedert wird.

Bürgermeister Hardt berichtete, dass fünf  Wahlvorschläge (CDU, SPD, FWG, Grüne, Freie Bürgerliste) sich um Sitze in der Gemeindevertretung bei der Kommunalwahl am 27. März 2011
bewerben. Erfreut zeigte sich der Verwaltungschef darüber, dass es ab der nächsten Legislaturperiode  -  also nach der erfolgten Kommunalwahl am 27. März 2011 – wieder in jedem Ortsteil einen Ortsbeirat geben wird.

Am Ende seines Berichtes wies Bürgermeister Hardt nochmals auf die Veranstaltung am 24. Februar 2011 um 19:00 Uhr im Bürgerhaus Driedorf unter dem Motto „Driedorf 2025“ hin.
Er lud nochmals alle Mitbürgerinnen und Mitbürger und alle im Parlament vertretenen Parteien zur aktiven Mitarbeit ein, um letztendlich das gemeinsame Projekt „Driedorf 2025“ langfristig auf den Weg zu bringen.

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