Bürgermeister Hardt bringt Haushalt 2013 ein

Bürgermeister Hardt hat in der Gemeindevertretersitzung vom 20.11.2012 den Haushalt für das Jahr 2013 eingebracht. Der Haushalt weist im Ergebnishaushalt einen Gewinn aus.

1.768.500 € soll nach dem Entwurf im Jahr 2013 in der Gemeinde Driedorf investiert werden.
Darunter fallen die Investitionen für den Kindergartenneubau Mademühlen, der im Jahr 2012 nicht verwirklicht werden konnte. Hierfür sind ca. 1,1 Mio € veranschlagt. Für die Breitbandversorgung (schnelles Internet) sind im Haushalt 50.000 € enthalten. „Diese Investitionen in das schnelle Internet sichern unseren Wirtschaftsstandort und sind einer der weichen Standortfaktoren, der Driedorf auch für Familien interessant machen wird“, so Bürgermeister Hardt.
Im Umweltbereich wird es zu einer bereits beschlossenen Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED kommen. Dadurch werden nicht nur Einsparungen im Energieverbrauch sondern auch langfristige Einsparungen im gemeindlichen Haushalt erzielt. Es konnte ein Zuschuss von 95.000 € für das über 370.000 € teure Umrüstungsprojekt akquiriert werden. Neben der verpflichtenden Einführung des Digitalfunks (70.000 €) sind im Haushaltsentwurf 2013 noch 115.000 € für die Abschlussarbeiten der EKVO Maßnahmen in Mademühlen vorgesehen (auch hier handelt es sich um gesetzliche Verpflichtungen).

Im nächsten Jahr wird die Gemeinde für in der Vergangenheit aufgenommene Kredite, Zins- und Tilgungsleistungen in einer Höhe von alleine 862.100 € zu leisten haben. Nach der angesetzten Gewerbesteuer in Höhe von 1,595 Mio. € bedeutet dies, dass mehr als die Hälfte der veranschlagten Gewerbesteuer nur für Zins- und Tilgungsleistungen ausgegeben werden.
Die laufenden Zuschüsse für unsere vier Kindergärten belaufen sich im Jahr 2013 auf 687.075 €; dies entspricht einem Betrag in Höhe von 288 € pro Monat und Kind, den der gemeindliche Haushalt für die wichtige soziale Aufgabe der Kindergärten zur Verfügung stellt.

Bürgermeister Hardt machte deutlich, dass der vorgelegte Entwurf ein sehr ambitioniertes Zahlenwerk sei, dass in der Umsetzung äußerste Spardisziplin erfordere. Vieles sei wünschenswert aber aufgrund der schlechten Finanzlage nicht sofort umsetzbar, weswegen verschiedene Projekte nicht im Jahr 2013 umgesetzt werden können sondern in die Zukunft verschoben werden müssten.

Der Haushaltsentwurf für das Jahr 2013 wurde von der Gemeindevertretung in den zuständigen Haupt- und Finanzausschuss zur weiteren Beratung verwiesen. Eine endgültige Beschlussfassung soll in der Gemeindevertretersitzung am 11.12.2012 erfolgen.

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