Landrat und Bürgermeister appellieren: „Wintersportgebiete nicht überrennen“

Ein Betretungs-Verbot soll es nicht geben - Presseinformation Nr. 002/2021 Lahn-Dill-Kreis

Wetzlar / Dillenburg / Herborn (ldk): Die deutschen Wintergebiete sind derzeit vielerorts überlaufen mit Alltags- und Wochenendtouristen. Auch im Lahn-Dill-Kreis zieht es Menschen aus Nah und Fern in die schneereichen Höhen. Landrat Wolfgang Schuster und die Bürgermeister an Lahn und Dill appellieren an die Bürgerinnen und Bürger, aber auch an Besucher, die Gebiete nicht zu überlaufen und die bekannten Corona-Schutzmaßnahmen einzuhalten.

„Wir möchten niemandem das Schlittenfahren verbieten, aber auch im Freien sollten die Menschen sich an die AHA-Regeln halten und vor allem den Abstand wahren“, so Landrat Wolfgang Schuster. In der ersten Januarwoche war die örtliche Polizei zu zwei Einsätzen wegen überfüllter Parkplätze ausgerückt. Gerade die Gemeinden mit Skihängen wie Eschenburg oder Driedorf seien betroffen – auch wenn diese geschlossen bleiben und Skilifte nicht in Betrieb sind. „Wir hoffen, dass die Lage überschaubar bleibt und appellieren an die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger, die kommende Schneesaison nicht zu überreizten“, schließen sich die Bürgermeister Carsten Braun (Driedorf) und Götz Konrad (Eschenburg) der Aufforderung des Landrates an. Ein Verbot für die Wintergebiete im Lahn-Dill-Kreis soll es nicht geben, um der Entwicklung von Ballungsgebieten in Nachbarregionen entgegenzuwirken.

Für den Bereich Knotenpunkt B255/K83/Höllkopf wurde ergänzend mit dem Lahn-Dill-Kreis, dem Regionalen Verkehrsdienst Lahn-Dill und Hessen Mobil zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in diesem Bereich die temporäre Reduzierung der Geschwindigkeit auf der Bundesstraße besprochen.

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