Was kann LEADER für Ortsbeiräte tun?

- über diese Frage tauschten sich am Montagabend mehr als 30 engagierte Ortsbeiräte und Bürger aus Driedorf, Greifenstein und Breitscheid mit dem Team des Regionalmanagements der LEADER-Region Lahn-Dill-Wetzlar aus.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Carsten Braun erklärten Mercedes Bindhardt und Lisa Marcus den Anwesenden was es bedeutet in einer LEADER-Region zu leben und vor allem welche Vorteile sich dadurch ergeben. Hierzu zählen auch Antworten auf die Fragen: „Was ist LEADER?“ oder „Was sind die Aufgaben des Regionalmanagements?“.

Besonders gefragt waren Beispielprojekte wie das Eingangsgebäude des Herbstlabyrinths, Marthas mobile Mosterei oder der Geopark Westerwald-Lahn-Taunus – Projekte aus der letzten Förderperiode. Auch der Start in die neue Förderperiode ist gelungen: Hier konnte unter anderem bereits die Ausstattung des Ulmtalradwegs in Greifenstein oder ein Mobilitätskonzept zur Mobilität auf dem Land gefördert werden.  Viele weitere spannende Projekte stehen noch an.

Das Spektrum an Möglichkeiten ist hierbei groß. Insgesamt vier Handlungsfelder und darüber hinaus gehende Querschnittsziele sind im Regionalen Entwicklungskonzept definiert worden. Von Wanderwegen über einen Kommunikationsort im Dorf, eine Existenzgründung bis hin zu Projekten in den Bereichen Inklusion, Integration oder bürgerschaftlichen Engagement ist vieles machbar. Das zeigten auch die Projekte aus anderen Regionen, die die Regionalmanagerin Mercedes Bindhardt den Anwesenden mitgebracht hat.

Bei Fragen oder eigenen Projektideen bietet das Regionalbüro individuelle Beratungstermine an. Zuletzt gibt es noch ein Angebot für die engagierten „Dorfkümmerer“ aus den drei Westerwald-Kommunen der Region Lahn-Dill-Wetzlar: Eine Qualifizierung des Ehrenamtes durch Seminare. Hier wurden bereits erste Themen wie Rollenfindung des Ortsbeirates, Sozialraumanalyse oder ein Austausch über die Grenzen hinaus gesammelt.

Ein toller und produktiver Abend für alle Beteiligten!

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