Wechsel der Abfalltonnen verzögert sich

Anträge werden bei der Gebührenveranlagung berücksichtigt

Am 1. Januar 2014 tritt die neue Abfallsatzung des Lahn-Dill-Kreises (ohne Stadt Wetzlar) in Kraft. Der Systemwechsel von einer personenabhängigen auf eine volumenbezogene Abfallgebühr hat eine Flut von Abfallbehälterwechseln ausgelöst. Aufgrund der Auftragsmenge werden zahlreiche Wechselanträge erst 2014 ausgeführt.

Die Abfallwirtschaft Lahn-Dill bittet um Verständnis dafür, dass keine Terminvergaben oder Eingangsbestätigungen erfolgen. Alle Anträge werden bearbeitet. Auch müssen die betreffenden Behälter zum Austausch bzw. zur Abholung nicht an der Straße stehen bleiben – es ist völlig ausreichend, wenn diese auf dem Grundstück zugänglich sind. Zu beachten ist lediglich, dass Abfalltonnen, die ganz abgemeldet wurden, nach der letzten Leerung in 2013 nicht mehr befüllt werden. Tonnen, die nur ausgetauscht werden sollen, können bis zum Wechsel wie gewohnt genutzt werden. Reduzierungen des Behälterbestandes, die in 2013 beantragt wurden, werden bei der Gebührenveranlagung ab 01.01.2014 berücksichtigt, sodass keine finanziellen Nachteile entstehen, falls die Tonnen im Januar noch nicht ausgetauscht oder abgeholt sein sollten.

Diejenigen Abfalltonnen, die nicht geleert wurden weil sie vom Müllfahrzeug nicht identifiziert werden konnten (Hinweis-Aufkleber auf der Tonne), werden nach Meldung der Betroffenen innerhalb von fünf bis zehn Tagen nachträglich geleert bzw. ausgetauscht.

Weitere Informationen zur neuen Abfallgebühr im Lahn-Dill-Kreis gibt es auch auf der Internetseite www.awld.de. Hier ist unter anderem ein Gebührenrechner eingestellt.

Zurück